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Schweiz: Wer kann helfen? Labbi mit KBR in Not...

Sprechstunde für Hundehalter

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Schweiz: Wer kann helfen? Labbi mit KBR in Not...

Beitragvon Katrin » 10.10.2012 06:48

Ein Bekannter und Schweizer Tierneurologe hat eben einen Hilferuf gestartet, ich kopiere das mal hier rein:

Ladies and gentlemen, liebe Tierfreunde, liebe Kollegen,

ich wende mich wegen COLIN an Euch.

Colin ist ein Labrador Rüde, 1 Jahr 7 Mon alt, nicht kastriert. Er hat einen phantastischen Charakter und lebt mit seinem besten Kumpel (unkastrierter AmStaff-Rüde) bestens sozialisiert, friedlich und aktiv zusammen.
Vor einem guten Jahr gab es eine Phase mit Lahmheit auf einer Vordergliedmasse. Röntgenbilder zeigten damals FCP Ellbögen wenigstens einseitig, vermutlich beidseitig und schlecht überdachte Hüften.
Colin wurde mit Cosequin und kurzzeitig Carprofen behandelt und hat viel Muskulatur v.a. durch Schwimmen aufgebaut. Die Gangprobleme verschwanden... bis letzte Woche: akute LH hinten rechts.
Gestern war die Besitzerin (die kein Geld hat!!!) bei mir, um Colin wegen der zu erwartenden Hüft-/Ellbogen-Probleme euthanasieren zu lassen.

Befund: Kreuzbandriss re Knie mit deutlicher Instabilität.

Die Besitzerin hat nicht die finanziellen Mittel, eine Operation des Knies zu bezahlen geschweige denn, die ehemals auffälligen Gelenke radiologisch neu zu evaluieren.
Ich konnte einen Aufschub der Euthanasie rausschlagen... und suche nach einer Möglichkeit, Colin zu helfen (zu lassen):
Gibt es eine Stiftung, die weitere Behandlungskosten (bei entsprechender Prognose (prä-OP-Röntgen Hüfte und Ellbögen) inkl. OP übernimmt?
Hat die Chirurgische Kleintierklinik ZH oder BE "Bedarf" an einem solchen Patienten und könnte der Besitzerin preislich sehr entgegen kommen?
Hat sich jemand in das Foto verliebt, möchte Colin kennenlernen und sich der Geschichte annehmen? Die Besitzerin würde den Hund abtreten, damit ihm geholfen werden kann.

Ich bin für jegliche Ideen dankbar und vermittle gerne!

Herzlichen Gruss vom
Tim


Weiß eventuell jemand jemanden, der helfen kann? Ev. auch Physio zum Überbrücken? Bitte um PN!

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Beitragvon Diana Gromatzki » 10.10.2012 12:20

Hallo,
eine meiner Kundinnen hat eine Gruppe in Facebook für ihren Hund gegründet und um Spenden gebeten Da sind tatsächlich über € 2.500,- zusammen gekommen.
Sie hat die Spender natürlich immer mit Bildern auf FB informiert. Vielleicht ist das eine Idee.
:idee
Alternativ zur Operation gibt es die Methode aus den USA einen KBR mit einer Orthese zu versorgen. Schau mal hier:
http://www.orthopets.com/gallery1a.htm
Evt. könnte das einen Anreiz für die Kliniken bieten, eine Alternative zur Operation "zu erforschen".

LG
Diana
Wer gegen Tiere grausam ist, kann kein guter Mensch sein." (Arthur Schopenhauer)

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Beitragvon Sabrina Nicole » 11.10.2012 21:56

Huhu zusammen

Ich weiss, dass es für Tierschutzunde einen solchen Fonds gibt. Dein Kollege soll sich doch einmal bei Dr. Daniel Koch melden. Er hat uns (Schweiz. Club für Deutsche Doggen) einmal im Zusammenhang mit einer Tierschutzdogge von diesem Fonds erzählt. Er weiss sicher mehr darüber... siehe www.dkoch.ch (Ich hab da meine DD-Hündin im Februar wegen KBR operieren lassen).

Ansonsten: Anfrage beim Rasseclub starten - vielleicht haben die auch noch ne Idee!


einen lieben Gruss Sabrina

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